Porto Cristo- Der Touristenort an der Ostküste Mallorcas
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- Mai, 13, 2015
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Die Baleareninsel Mallorca ist nicht nur bei Partytouristen sehr beliebt, sondern auch bei Personen die einfach nur am Strand entspannen wollen oder sich verschiedene Städte und die alte spanische Architektur anschauen wollen.
Eine der schönsten Städte der Insel ist Porto Cristo. Sie liegt in der Landschaftszone Llevant an der Ostküste Mallorcas und hat knapp 7.300 Einwohner.
Porto Cristo gehört zur Gemeinde der Stadt Manacor, die sich im Inneren der Insel befindet und ist vor allem als Touristenziel sehr beliebt.
Die natürliche Hafenbucht zwischen dem Morro de Sa Carabassa und der kleinen Halbinsel Punta Pagell, die Cala Manacor, ist die Heimat von Porto Cristo. Hier liegt das Städtchen 13 Kilometer von Manacor und 63 Kilometer östlich vom Zentrum Palma entfernt. Aus dem Westen kommend erreicht man die Stadt über die Landstraße MA- 4020, während man vom Süden von Richtung Cales de Mallorca aus kommend die MA- 4014 nimmt und die MA- 4024 vom Norden von Son Carrió aus nach Porto Cristo führt.
Der Ort ist mittlerweile an der gesamten Bucht entlang bebaut, hauptsächlich dient die Bucht als Yachthafen, während sich die älteren Ortsteile nördlich zum Hafenbecken befinden. Nachdem Teile der Stadt immer weiter ausgebaut wurden, sind die Vororte nun bereits fast am Höhlensystem der Coves del Drac an der Bucht der Cala Murta angelangt.
Ein besonderes Highlight der Steilküste um Porto Cristo sind die zahlreichen Höhlen und Felsüberhänge, die früher von Seeleuten, Fischern aber auch Piraten genutzt wurden. Die größeren Höhlensysteme sind mittlerweile zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen geworden.
Doch auch die Stadt an sich ist sehenswert. Die Altstadt versprüht mit ihren engen Gassen und den zahlreichen historischen Gebäuden ein ganz besonderes Flair. Die Neubaugebiete, die um die Altstadt herum liegen, sind größtenteils mit Villen bebaut. Hinter der Hafenmole liegt der Passeig de la Sirena, wo die meisten Geschäfte und Restaurants zu finden sind.
Am Placa del Carme liegt die Ortskirche, die im neuromantischen Stil erbaut wurde und ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist. Und auch Bauwerke wie der Wachsturm Torre del Serral dels Falcons südlich zur Einfahrt zur Cala Manacor oder das alte Taufbecken der ehemaligen Basilika Sa Carrotja sind neben dem 310 Meter langen Strand und dem Wochenmarkt am Passeig de la Sirena sehr sehenswert.